Vom Tennisstar zum Designer
Heutzutage sind wir daran gewöhnt, die Namen von Sport oder Filmstars auch in der Modebranche oder der Kosmetikindustrie wiederzufinden. Einer der Trendsetter in diesem Sinne ist Sergio Tacchini. Der 1938 in Italien geborene Tennisstar wurde schon mit 17 Jahren zum professionellen Tennisspieler, als er dem Tennisclub von Milan beitrat.
1960 wurde er italienischer Champion und nahm auch an verschiedenen Davis Cups teil. Nach dem Ende seiner erfolgreichen Karriere wandte er sich im Jahr 1966 dem Modedesign zu. Er gründete sein eigenes Unternehmen, welches er zunächst Sandys SpA nannte. Wenige Jahre später wurde jenes Unternehmen umfirmiert und trug von da an den Namen sergio tacchini.
In gewissem Maße blieb Sergio Tacchini sogar seinem Sport erhalten, indem er eine Kollektion modisch aktueller Tenniskleidung schuf. Diese Linie beinhaltete nicht nur Kleidung, die auf dem Tennisplatz getragen wird, sondern alles, was rund um den Tennissport aktuell ist .
Über die Jahre hinweg, haben zahlreiche Tennisstars die Modemarke unterstüzt und auf internationalen Schauplätzen getragen. Unter ihnen befanden sich Personen, wie Jimmy Connors, John McEnroe oder Martina Navratilova.
Die Damenmode ist stark von klassischem Design geprägt. Klar geschnittene Linien und vibrante Farben – Sergio Tacchini steht für Mode, die nie aus der Mode kommt.
Das Markenzeichen – ein T im Oval – steht seit fünf Jahrzehnten für Sportgardrobe von höchster Qualität, die dem Geschmack der anspruchsvollen und modernen Kunden stets gerecht wird.
Sergio Tacchini beweist, dass der Erfolg im Leben maßgeblich von persönlichem Einsatz und Zielbewusstheit beeinflusst wird. Mit der gleichen Entschlossenheit, die Tacchini in jungen Jahren dazu bewog Tennisprofi zu werden, schuf er ein Modeimperium, das bis heute einen Platz unter den Top-Modelables inne hat.


22. Feb, 2011 







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